Wein

 

Wein und Bier

 

Theopompos, Θεόπομπος, von Chios erzählt, dass der Weinstock in Olympia am Alpheios, Ἀλφειός, entdeckt wurde und dass es in acht Stadien davon in Elis, Ἆλις, einem Ort gibt, wo die Einwohner am Dionysosfest, Διονύσια, drei leere Kupferkessel im Beisein der Besucher versiegeln und später beim Öffnen voll von Wein finden.

Hellanikos, λλάνικος, jedoch versichert, dass der Weinstock zuerst in der Stadt Plinthine in Ägypten, entdeckt wurde. Deshalb, sagt Dion von Syrakus, Δίων ο Συρακούσιος, der Philosoph aus der Akademie, seien die Ägypter auch weinliebend und trunkliebend geworden. Sie hatten auch einen rettenden Ausweg für die gefunden, die aus Armut keinen Wein trinken konnte: sie tranken den, der aus der Gerste gemacht wurde. Die, ihn tranken, seien so lustig geworden, dass sie sangen und tanzten und sich überhaupt ganz so aufführten wie Leute, die vom Wein trunken sind.

Aristoteles, Ἀριστοτέλης, erklärt übrigens, dass die von Wein Berauschten aufs Gesicht fallen, während die, die das Gerstengebräu getrunken hätten, auf den Rücken liegen, denn der Wein macht den Kopf schwer, der Gerstensaft betäubt.

Athenaios (34a-b)