die Küche aus der Alexandrinischen Expansion

 

 

Sotades hier stellt in seinem dramatischem Werk >Enkliómenes< einen Koch vor, der folgendes sagt:

Zuerst nahm ich Garnelen die briet

ich alle. Nahm einen großen Dornhai

die innere Teile backte ich den restlichen Körper

werde ich kochen, nachdem ich Kreuzkümmel reibe.

Bringe zwei sehr große Stücke (Steaks) Grauhai

in einem großen Teller, und optimistisch

gebe ich Bockshornklee, Kreuzkümmel, Salz, Wasser, Olivenöl.

Danach habe ich einen sehr schönen Seebarsch gekauft

er wird gekocht in Salzwasser mit Gemüse,

nachdem ich zuerst gegrilltes auf Grillspieße serviere.

Kaufte schöne Leierknurrhähne und schöne Singdrossel

die legte ich auf die Kohlen so wie sie waren

und gebe Oregano in das Salzlake-Ölgemisch.

 

 

Warum die Syrer keinen Fisch essen

 

Der Stoiker Antipatros von Tarsos hier berichtet im 4. Buch seines Werkes über den Aberglauben: Es wird errzählt, dass Gatis, die Königin von Syrien, Fisch so sehr schätzte, dass sie verkünden ließ, niemand dürfe Fisch essen außer (griech.: aler) Gatis. Aus diesem Grunde nenne die Masse sie aus Missverständnis Atargatis und enthalte sich des Fisches. Mnaseas schreibt im 2. Buch seines Werkes >Über Asien<: Atargatis war, wie ich glaube, eine grausame Königin, die ihre Untertanen so hart regierte, dass sie ihnen auch verbot, Fische zu essen. Sie mussten sie vielmehr an sie abliefern, weil sie diese Kost mochte. Aus dieser Ursache gilt immer noch die Sitte, dass man, wenn man zu der Göttin Atargatis betet, ihr silberne und goldene Fische als Weihgaben darbringt. Die Priester hingegen servieren der Göttin jeden Tag wirkliche Fische, schön angerichtet, gebraten oder gekocht, und natürlich verzehren sie sie dann selbst, die Priester der Göttin.

 

 

 

 
       
       Seite 2
Fladen und Brote Vorspeisen Salate Vegetarisches
Suppen Knorpel-Knochenfische
Weich-Krustentiere
Geflügel-Wild-Nutz-
und Weichtiere
Nachspeisen
zur nächsten Seite 1 3 4 5 6   Seitenanfang